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Unitymedia quasi doppelte Downloadgeschwindigkeit

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von b3lle, 26 Juni 2019.

  1. b3lle

    b3lle Mitglied

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    Hallo,

    als armer Schlucker, der schauen muss wo er bleibt habe ich ja hier schoneinmal beschrieben wie man ziemlich günstig an eine Internetleitung kommt.
    Da Unitymedia ja den Wifi-Spot anbietet, über den man mit der gebuchten Geschwindigkeit auch in der Ferne surfen kann, fällt mir doch gerade ein wie man theoretisch seine Speed verdoppeln könnte. Also quasi verdoppeln:
    Man nimmt einen Router, der 2 WAN Verbindungen verwalten kann und verbindet einmal mit dem Originalanschluss und einmal über den Wifi Spot.
    So ganz strunzdumm ist UM auch nicht: sie verhindern, dass man sich in das WifiSpot auf dem eigenen Router einwählt, aber wenn man in einem Mietshaus wohnt oder der Nachbar in Reichweite ist, könnte das ja theoretisch funktionieren.
    Hier wird dies auch diskutiert.
    Klar ist, dass man nicht einen DL mit doppelter Speed hinbekommt, aber vielleicht 2 DLs mit 1,7facher?

    Was haltet ihr davon?
    LG
    B
     
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  2. b3lle

    b3lle Mitglied

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    Also leider ersteinmal Ernüchterung:
    Ich konnte einen Router mit DDWRT in mehreren Städten an jeweils einen UM WifiSpot anmelden.
    Der Speedtest von UM ergab immer nur eine Datenrate zwischen 0.8 - 2.0 MBit/s. :(
    Mit OpenWRT kann man anscheinend zwar das oben beschriebene Loadbalancing machen, aber ob sich das lohnt - ich glaube nicht.
    Zumindest kann man ich jetzt mehr als die erlaubten 5 Endgeräte ins Netz bringen. Ein Verstoß gegen die AGB ist dies meiner Meinung nach nicht, da es erlaubt ist sich mit 5 Geräten am Spot anzumelden. Ich melde mich ja nur mit einem Gerät an; ist halt zufällig ein Router. In den AGB steht nicht 5 Endgeräte. :D

    LG
    B
     
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  3. testerstaron

    testerstaron Premium Trusted User Beta-Tester

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    Kenn mich mit WAN zu wenig aus, aber ist es da nicht so wie bei LAN, wo man sich entweder mit WIFI oder LAN anmeldet?

    Was für eine Technik hast du verwendet?
    • Multiprotocol Label Switching (IP/MPLS)
    • Plesiochrone Digitale Hierarchie (PDH)
    • Synchrone Digitale Hierarchie (SDH)
    • Asynchronous Transfer Mode (ATM)
    • X.25
    Edit: bei DD-WRT handelt es sich doch nur um eine quelloffene (GPL) Linux-Distribution, oder? Kenn mich mit Linux genauso gut aus wie bei WAN. :DD
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Juni 2019
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  4. b3lle

    b3lle Mitglied

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    Hallo,

    Die von dir genannten Technologien sagen mir nichts; wie der Router das intern macht juckt mich wenig. ;)

    WAN bedeutet einfach Wide Area Network und bezeichnet die Verbindung(en) "nach draussen".

    schau mal hier, der User namens Erzich beschreibt in mehreren Postings wie es mit OpenWRT geht. Man muss halt in die USB-Anschlüsse des Routers WLAN-Sticks reinstecken. Je Wlanstick kannst du in einen weiteren WifiSpot und der Router hat ja auch eine interne WLAN Einheit.
    Der normale WAN-Port des Routers geht in die Fritz-/Connectbox die am UM-Kabelanschluss hängt, die WLANs buchen sich in die WifiSpots ein.
    Das Modul mwan3 muss noch bei OpenWRT nachinstalliert werden und ermöglicht dann ein Loadbalancing und leitet Anfragen an die eine oder an die andere WAN Verbindung.

    DDWRT, OpenWRT (jetzt LEDE) oder auch Tomato sind alternative Firmwares, die man auf Router einspielen kann. Die werden gerne von Freaks genommen, weil die in der Regel eine Masse mehr an Funktionen bieten, oder auch weil der Hersteller von Routern diese nicht mehr Sicherheitspatcht. Im Falle von Netgear kann man auch die US-Nachrichtendienste aussperren.#
    Wem man dafür die Türe wieder öffnet ist beim closed Source DDWRT wieder fraglich... :-D
    OpenWRT (und Tomatoe glaub ich) sind open source.

    Leider habe ich keine OpenWRT-fähigen Router (zu alt und zu wenig internen Speicher und RAM) auf meinen läuft nur DDWRT (ohne IPv6, da zu wenig Platz). Da scheint dieses Loadbalancing schwieriger einzurichten zu sein und die Treiberunterstützung für zusätzliche USB-WLAN Sticks ist auch eingeschränkt. Des Weiteren kann man bei DDWRT nicht die MAC des WifiSpots angeben, sondern nur die BSSID, sodass sich alle WLANSticks wohl in den selben Spot einbuchen würden...
    Für 0,8 - 2 MBit mehr mache ich mit nicht die Mühe.

    Den Beweis, dass es theoretisch klappt habe ich aber erbracht, indem ich den Router mit seiner internen WLAN- Einheit in den WifiSpot einbuchen konnte und ein eigenes WLAN aufspannen konnte aus dem ich gesurft habe. Für mich eine ausreichende Lösung für die Arbeit oder Hotel oder sonstwie unterwegs.

    Hmm vielleicht lohnt sich für unterwegs die Sache mit dem doppelt einbuchen..... Das wäre dann eine echte Verdopplung, von superlahm auf lahm.. :D

    LG
    B
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Juni 2019
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