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ProtonVPN, NordVPN: Betreiber ist ein litauisches Data-Mining-Unternehmen

Dieses Thema im Forum "Nachrichten" wurde erstellt von Trebunitor, 2 Juli 2018.

  1. Trebunitor

    Trebunitor Premium

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    tProtonVPN, ein kostenloser VPN-Dienst von ProtonMail, und NordVPN, werden laut einem Mitgründer des VPN-Dienstes "Private Internet Access" (PIA), von einem litauischen Data-Mining Unternehmen betrieben.
    ProtonMail und NordVPN geben das Vertrauen zum Schutze der Privatsphäre seiner Kunden an Tesonet ab.

    In den Kommentaren bei Hackernews wurden einige interessante Details zusammengetragen.

    Quelle: https://news.ycombinator.com/item?id=17258203

    Gefunden bei: https://mkln.org/2018/06/meide-vpn-services/
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Juli 2018
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  2. Mydgard

    Mydgard Premium Trusted User Beta-Tester

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    Hmm komisch, protonmail ist doch grade angetreten damit, das sie total auf Datenschutz setzen ...
     
  3. Aiden

    Aiden Usenet Supporter Administrativer Support Premium Trusted User

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    Die unterschiedlichen Firmen kommen wohl daher, dass ProtonVPN und Protonmail aus Zensur-Gründen in verschiedene (bzw. doch gleiche) Tochterfirmen aufgeteilt sind. Als Beispiel wurde China aufgeführt: Während ProtonVPN verboten ist, funktioniert Protonmail einwandfrei. Wären beide unter der selben Firma betrieben, wäre Protonmail auch blockiert. Tesonet soll wohl zur Anfangszeit von ProtonVPN ein Partner mit Bürokapazität gewesen sein, quasi sein "Joint-Venture", was allerdings bald aufgelöst werden soll.

    Protonmail hat im selben Thread geantwortet bzw. aufgeklärt: https://news.ycombinator.com/item?id=17258203

    Mann kann natürlich jetzt den Teufel an die Wand malen und allen VPN Diensten ihrer Daseinsberechtigung enteignen, wie es schon in einem verlinkten Post geschrieben wurde. Allerdings sehe ich den Fall von ProtonVPN weniger kritisch, da Tesonet eh keinen Zugriff auf die Server, etc. hat. Viele andere VPN Provider haben auch unterschiedliche Firmen in unterschiedlichen Ländern, um z.B. Zahlungsabwicklungen unkomplizierter zu machen.
     
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  4. Zeropain

    Zeropain Premium Trusted User Beta-Tester

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    Ich glaube kein VPN Anbieter ist sicher solange man nicht eigene Hardware im Rechenzentrum unterstellt und den Personalausweis eines Bürger in Tonga dafür nutzt.
     
  5. Yaknar

    Yaknar Administrativer Support Premium Trusted User

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  6. spritty1300

    spritty1300 Offizieller Supporter Premium Trusted User Beta-Tester

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    Ich sehe da ehrlich gesagt kein wirkliches Problem. Mir ist bei einem VPN Anbieter jemand lieber der auch sonst noch sein Geld ueber zwielichtige Geschaefte macht als einer mit offizieller Firmenanschrift usw.
    Glaubt Ihr wirklich nicht auch dass Betreiber wie OVPN, NVPN, SecureVPN, PP nicht auch teilweise Dreck am stecken haben und nicht auch schon andere schlimme Dinge gemacht haben, bzw nicht sogar noch tun? Die ersten drei machen sich auf jeden Fall schon einmal der Steuerhinterziehung schuldig.

    Was ich damit sagen will ist, dass jemand der zum Beispiel auch noch nebenbei durch Kryptomining (dadurch Geldwaesche und Steuerhinterziehung) Geld macht hat wohl weniger Interresse mit den Behoerden zusammen zu arbeiten als wie ein VPN Provider wie PIA und auch besser weiss wie er sich verstecken kann bzw. unangreifbar macht.

    Aber wenn man mal die ganze Geschichte genauer verfolgt ist es sowiso erstaunlich wie wenige Leute die einen VPN Anbieter benutzt haben erwischt werden/wurden ob jetzt loggend oder nicht.
    Wenn man so von den Warnungen vor VPN Anbietern durch teilweise Geruechte so liest, muesste man eigentlich auch staendig so Horrorstories lesen wo VPN Anbieter jemanden verraten haetten bei hunderttausenden Benutzern die bestimmt nicht nur legale Sachen machen. Ist aber komischerweise nicht der Fall also kann es jetzt auch nicht so schlimm sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 Juli 2018
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